Einleitung Darmgesundheit.
Darmprobleme können aus verschiedenen Ursachen resultieren, wobei Ernährung, Bewegung, Sport und Stress eine zentrale Rolle spielen.
Ernährung
Eine unausgewogene Ernährung, die reich an verarbeiteten Lebensmitteln, Zucker und ungesunden Fetten ist, kann die Verdauung negativ beeinflussen. Diese Art von Ernährung kann das Wachstum schädlicher Bakterien im Darm fördern und zu Problemen wie Blähungen, Verstopfung oder Durchfall führen. Auf der anderen Seite kann eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten die Verdauung unterstützen und helfen, den Darm gesund zu halten.
Bewegung
Bewegungsmangel ist ebenfalls ein häufiger Faktor, der zu Darmproblemen beitragen kann. Regelmäßige Bewegung fördert die Darmmotilität, also die Bewegung des Darms, was hilft, den Stuhlgang zu regulieren. Wer sich wenig bewegt, hat oft mit einer langsamen Verdauung und Verstopfung zu kämpfen. Sportarten wie Laufen, Radfahren oder Yoga können die Darmgesundheit nachhaltig verbessern und Verdauungsbeschwerden lindern.
Stress
Stress ist ein weiterer wichtiger Einflussfaktor auf den Darm. Bei stressigen Situationen wird das Nervensystem aktiviert, was zu einer verminderten Blutzirkulation im Verdauungstrakt und einer Beeinträchtigung der Verdauungsprozesse führen kann. Langfristig kann chronischer Stress zu Reizdarmsyndrom und anderen Verdauungsstörungen führen. Achtsamkeitsübungen, Meditation und Entspannungstechniken können helfen, den Stresspegel zu senken und somit auch den Darm zu entlasten.
Insgesamt ist ein ausgewogenes Zusammenspiel von gesunder Ernährung, ausreichender Bewegung und Stressmanagement entscheidend, um Darmprobleme zu vermeiden und die allgemeine Verdauungsgesundheit zu fördern.
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Ballaststoffe erklärt.
Lass uns kurz über Ballaststoffe sprechen.
Ballaststoffe nehmen wir zu einem großen Teil aus Pflanzenfasern zu uns. So haben wir damals, als wir noch Jäger und Sammler waren, bis zu 100 g Ballaststoffe pro Tag zu uns genommen. Heute sind es meist nicht mehr als 30 g. Insbesondere Samen, Nüsse und Wildkräuter sind reich an Ballaststoffen. Aber auch „moderne“ Lebensmittel wie Getreide und Hülsenfrüchte sind eine hervorragende Ballaststoffquelle. Letzteres ist die wahrscheinlich beste Ballaststoffquelle, die du finden kannst.
Hülsenfrüchte liefern neben Proteinen und Mineralstoffen reichlich Ballaststoffe. Nur 100 g Linsen können schon beinahe den ganzen Bedarf an Ballaststoffen pro Tag decken. 200 g TK-Erbsen liefern dir 12 g Ballaststoffe und 100 g Tempeh ca. 7 g Ballaststoffe.
Unlösliche und lösliche Ballaststoffe
Es ist ratsam zwischen unlöslichen und löslichen Ballaststoffen zu unterscheiden. Unlösliche sind hervorragend für die Bewegung deines Darms. Sie erhöhen das Stuhlvolumen und sorgen für einen angenehmeren Stuhlgang. Diese findest du z.B. in Hülsenfrüchten, Äpfeln und Kakao.
Lösliche Ballaststoffe hingegen dienen deinen Darmbakterien als Futter. Diese findest du in Leinsamen, weshalb ich dir immer empfehle 1-2 EL Leinsamen pro Tag über dein Essen zu geben, am besten frisch geschrotet. Du kannst sie aber auch 1x in der Woche schroten und dann luftdicht in deinem Vorratsschrank lagern.
Achte gerne unbedingt auf deine Ballaststoffzufuhr. Viel Spaß mit dem Video.
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7 Tricks um mehr Ballaststoffe zu essen.
In diesem Video gebe ich dir 7 Tricks, um mehr Ballaststoffe zu essen.
Lass es uns nochmal kurz wiederholen: Ballaststoffe sind dafür da, deine guten Darmbakterien zu füttern. Früher dachte man immer, Ballaststoffe wären nur Ballast für den Körper, da wir sie nicht in Energie umwandeln können.
Das Argument mit der Energie ist auch völlig richtig und nachvollziehbar. Wir beziehen unsere Energie primär aus Fetten und Kohlenhydraten und zu einem sehr geringen Teil aus Proteinen.
Was damals jedoch nicht beachtet wurde: Ballaststoffe dienen uns zwar nicht als Nahrung, aber unserem körpereigenen Mikrobiom - also unseren Darmbakterien. Diese sind in der Lage, die Ballaststoffe zu „essen“, indem sie diese fermentieren.
Deshalb ist eine ausreichende Zufuhr von mindestens 30 g Ballaststoffen pro Tag so wichtig. Besser noch wären 40 g.
Um diese Menge zu erreichen, hast du verschiedene Möglichkeiten:
Trick 1
Tausche Weißmehl- gegen Vollkornprodukte. | Tausche Weißbrot gegen Vollkornsauerteigbrot.
Trick 2
Flohsamen direkt am Morgen trinken. 1 TL auf ein großes Glas Wasser mindestens 30 Minuten vor dem Frühstück zügig trinken.
Trick 3
Tausche weißen Reis gegen Vollkorn- bzw. Naturreis.
Trick 4
Iss täglich 3-4 Gabeln Sauerkraut.
Trick 5
Tausche Couscous gegen Bulgur, noch besser: gegen Linsen.
Trick 6
Iss gerne mehr pflanzliche Proteine. Gerade Erbsen sind super. Wenn du Soja isst, bekommst du aus Tempeh noch mehr Ballaststoffe als aus Tofu.
...und Kakao! Kakao ist sehr reich an Ballaststoffen. Unser Urwaldkakao hat über 15 g Ballaststoffe, bei 13 g Eiweiß. Schau sonst, dass du im Laden sehr dunkle Schokolade bekommst. Aber auch Nüsse, Kerne und Samen sind ein tolles Topping über jedem Essen für Mineralstoffe, Eiweiß und Ballaststoffe!
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Die cephalische Phase.
Die cephalische Phase
Die cephalische Phase ist der erste Schritt der Verdauung und wird durch Reize wie den Geruch, den Anblick oder sogar den Gedanken an Nahrung ausgelöst. Diese Phase beginnt, noch bevor die Nahrung tatsächlich den Magen erreicht.
Wenn du zum Beispiel den Duft von frischem Essen wahrnimmst oder an dein Lieblingsgericht denkst, signalisiert dein Gehirn dem Körper, sich auf die Verdauung vorzubereiten. In dieser Zeit werden bereits Verdauungssäfte wie Speichel und Magensäure produziert, um die Nahrungsaufnahme effizient zu unterstützen.
Die cephalische Phase ist ein wichtiger Mechanismus, um die Verdauung zu optimieren und den Körper auf die bevorstehende Nahrungsaufnahme vorzubereiten.
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Darmreinigung neben der Arbeit.
Unter diesem Video findest du nochmals zusammengefasst die Mengen, die ich in dem Video empfehle, sowie die Links bzw. Markennamen zu den Produkten. Schau dich da gerne mal um. Vorab, denk immer dran: Die beste Methode den Körper zu entgiften, ist damit aufzuhören ihn zu vergiften. Vergiften klingt in dem Zusammenhang vielleicht etwas hart, meint aber die hochverarbeiteten Lebensmittel mit Zusätzen möglichst zu meiden.
Ergänzend kannst du folgende Methoden aber sehr gerne in deine Ernährung integrieren.
1. Apfelessig naturtrüb und Bio
1-2 EL in einem Glas lauwarmem Wasser auflösen. Du kannst ihn super gerne vor dem Essen trinken, mindestens 30 Minuten davor. Die Blutzucker regulierende Wirkung setzt jedoch ebenfalls ein, wenn du den Apfelessig zu oder auch nach der Mahlzeit trinkst. Sehr gerne trinke ich den Apfelessig von Beutelsbacher aus dem Bioladen. Du findest aber auch in der Drogerie schon tolle Produkte.
2. Flohsamenschalen
Ich nehme die gemahlenen von Govinda. Die findest du häufig im Bioladen, schau da gerne mal nach. Beginne erstmal mit 1-2 Teelöffeln die du in lauwarmem Wasser auflöst. Gut verrühren und zügig trinken. Wenn du zu lange wartest, dann trinkst du einen Pudding ;).
3. Ghee
Ein natürliches Abführmittel, was gerne im Ayurveda genutzt wird. Fang erstmal mit 5 ml warmem Ghee an. Ghee ist von Natur aus fest, deshalb musst du es vorher erwärmen, um es trinken zu können. Du kannst dich tageweise auf 20-25 ml steigern, die du vor dem Frühstück trinkst. Gutes Ghee bekommst du von dennree im Bioladen.
4. Share Pflaume
Die Share Pflaume nimmst du gerne abends. Fang erstmal mit ¼ Pflaume an und steigere dich auf 1 Pflaume pro Anwendung. Du kannst solch eine Kur theoretisch 1 Monat lang durchziehen. Ich nehme solch eine Pflaume nur bei Bedarf. 2-3 Mal im Jahr, innerhalb von 2 Wochen 5-6 Mal. Nimm die Pflaume gerne eine Stunde vor dem Schlafengehen mit einem großen Glas warmem Wasser. Die Wirkung sollte am nächsten Morgen eintreffen. Von shareoriginal bekommst du die Pflaume die ich nutze.
5. Aloe Vera Saft
Aloe Vera Saft eignet sich toll als Darmaufbau. Den kannst du theoretisch immer trinken. Wenn du ihn als Kur trinken magst, empfehle ich, auch hier mehrmals im Jahr 2-4 Flaschen zu trinken. Ich trinke jeden Morgen und Abend zum Essen 50-100 ml. Ich finde gekühlt schmeckt er am besten. Den Saft bekommst du bei wildbaboon.de. Die machen auch tolle Naturkosmetik!
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Was du über Probiotika wissen musst!
Probiotika. Der Hype um Pillen und Pulver wird immer größer. Aber bringen sie wirklich was?
Vorab: Probiotika sind überall. Wir reden ja so häufig von Starterkulturen, diese finden sich sogar in der Luft. Die Probiotika, von denen wir meist reden, die befinden sich jedoch meist in unserem Darm.
Wir werden im Darm immer eine Anzahl an „guten“ und „schlechten“ Bakterien haben. Das ist völlig natürlich und normal.
Wichtig ist nur, dass die guten Bakterien immer die Überhand behalten, ansonsten kann das zu Darmbeschwerden und auch chronischen Erkrankungen führen.
Wann empfehle ich also Probiotika?
Probiotika empfehle ich insbesondere nach der Einnahme von Antibiotika. Antibiotika sind generell nicht ratsam, manchmal aber leider nötig. Ich empfehle dir solch eine Antibiotika-Kur nur so lange zu machen wie nötig, denn sie kann viel Schaden im Darm anrichten. Eine gesunde Darmflora aufzubauen, kann sehr lange dauern - halte die Zeit in der du solche Antibiotika nimmst, also möglichst kurz.
Wenn du Probiotika nimmst, hast du mehrere Möglichkeiten. Am effektivsten bekommst du sie aus ganzen Lebensmitteln. Sauerkraut, Kimchi, Kefir oder Joghurt sind reich an Probiotika. Sauerkraut und Kimchi sind wahrscheinlich das Beste was du tun kannst.
Wenn du Probiotika als Supplement zu dir nehmen möchtest, empfehle ich entweder ein Ferment auf der Basis von Kräutern oder Beeren oder aber auch ein Supplement, bei dem die Bakterien sorgfältig aufeinander abgestimmt sind.
Für solch ein Ferment, schau gerne bei uns im 100werdenshop vorbei. Wir sind gerade dabei eines zu entwickeln. Alternativ empfehle ich die Probiotika von Purazell.de, schau da gerne vorbei. Mit dem Code Luke sparst du dort auch 10%.
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Natürliche Hautpflege.
In diesem Video spreche ich gemeinsam mit dir über das Thema Hautpflege.
Du findest unter diesem Video ein paar weitere Infos, Tipps und Referenzen, falls du etwas von den im Video gezeigten Dinge nachkaufen möchtest.
Jawliner
Den Jawliner findest du auf Jawliner.de. Ich nutze ihn als eine Art abendliches Krafttraining. In der Regel trainiere ich 1-2 Minuten, bis ich wie beim normalen Training einen Reiz im Muskel spüre. Wie bei allem gilt: Taste dich bitte langsam an das Ganze heran. Diese Art des Trainings kann für die Kaumuskeln sehr ungewohnt sein. Du kannst ihn überall super einfach mit hinnehmen.
Aloe Vera Gel & Kaktusfeigenkernöl
Du findest beides bei wildbaboon.de. Mit dem Code Luke sparst du dort auch 10%. Ich mische das Ganze im folgenden Verhältnis: Gesicht: 1-2 Pumpstöße Aloe Vera Gel, 3-4 Tropfen Kaktusfeigenkernöl.
Körper: Hier nehme ich entsprechend mehr, bleibe aber immer in diesem Verhältnis. Im Sommer nehme ich in der Regel etwas mehr Gel, im Winter etwas mehr Öl. Bei wildbaboon findest du auch den Aloe Vera Saft.
Gesichtscreme im Winter
Hier nehme ich gerne die Cremes von Martina Gebhardt, die findest du im Bioladen. Es gibt verschiedene Sorten, probiere dich da gerne durch. Am liebsten nutze ich Propolis und Ginseng.
Zahnpflege
Meine Zahnpasta ist von der Marke Apeiron, die nutze ich sehr gerne. Die ist in diesem Fall ohne Fluorid. Mach dir bitte vorher gründlich Gedanken um das Thema. Ich für mich habe die Entscheidung getroffen, vorerst ohne Fluorid zu putzen. Insbesondere für Kinder kann das Ganze im Zweifel aber anders aussehen.
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Richtig auf Toilette gehen.
Einführung
Wie und wann wir auf Toilette gehen, kann großen Einfluss auf unseren Darm und unsere Gesundheit allgemein haben. Oft ist der Toilettengang etwas Selbstverständliches, über das wir uns nicht allzu viel Gedanken machen. Mit diesen drei Regeln wird aus dem obligatorischen Gang zur Toilette eine Wohltat für deinen Körper, I promise :).
1. Regel
Wenn du aufs Klo musst, gehe aufs Klo und halte niemals ein (na gut, nicht niemals, aber versuche das Einhalten möglichst zu vermeiden). Wieso das der Fall ist, erkläre ich dir im Video nochmal etwas detaillierter.
2. Regel
Benutze einen Klohocker, um den Darm zu entlasten und ihn in eine physiologische Position zu bringen. Du findest solch einen Klohocker schon sehr günstig im Internet für 15-20€, schau da gerne mal nach. Es gibt welche aus Plastik, es gibt aber auch welche aus Holz, die auch sehr schön sind. Theoretisch kannst du dich auch ohne Hocker etwas nach vorne beugen, dann kommst du in eine ähnliche Position.
3. Regel
Spüle nur mit geschlossenem Deckel, um die Verbreitung von Bakterien im Bad zu vermeiden. Diese heften sich an Handtücher, Toilettenpapier und Zahnbürste.
Tipp
Einen zusätzlichen Tipp, den ich dir noch geben kann: Schau mal nach der Podusche Happy Po. Ich weiß, wenn man es noch nie gemacht hat, klingt das im ersten Moment komisch. So etwas ist aber jeden Cent wert und so viel hygienischer als Toilettenpapier. Auch so etwas kostet nicht viel, wird einfach mit Wasser befüllt und kann easy benutzt und transportiert werden.
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